Automotive

Automobilhersteller und die Zulieferindustrie stehen vor der größten Transformation ihrer Geschichte.
Problem

Während viele Autobauer eher dem Trend zur E-Mobility hinterherlaufen und versuchen, sich zu Mobilitätsanbietern zu entwickeln, versäumt die Zulieferindustrie dank (noch) voller Auftragsbücher die notwendige Neuausrichtung.

Alternative Antriebskonzepte, autonomes Fahren, die Sharing Economy und neue Regularien (z.B. das WLTP Testverfahren) sind nur einige Beispiele für unumkehrbare Entwicklungen, die Unternehmen der Automobilindustrie zu Veränderungen zwingen. Traditionelle Wertschöpfungsketten sind in Gefahr, etablierte Anbieter stehen von Seiten neuer Akteure aus den Bereichen Technologie und Konnektivität. Aber auch durch Umwelt- und Klimaanforderungen an Fahrzeugentwicklung und Produktion sind ein weitere Faktor der Druck erzeugt. Zu den Gewinnern können nur Unternehmen mit zukunftsfähigen Geschäftsmodellen gehören. Sie müssen sich neue Geschäftsfelder erschließen und dafür neue Fähigkeiten aufbauen oder intelligente Partnerschaften eingehen, um ihre Marktchancen konsequent zu nutzen.

Weltweit werden mehrere Hundert Milliarden Euro in Transformationsprojekte fließen. Gerade der unternehmerische Mittelstand, bei dem 70 Prozent der Wertschöpfung liegen, steht vor der Aufgabe einer tiefgreifenden Reformierung seiner Geschäftsmodelle. Viele der notwendigen Investitionen, beispielsweise in neue Antriebskonzepte oder im Bereich autonomes Fahren, werden sich erst spät rechnen. Unsicherheiten im Hinblick auf Standards, Regulierung und technologische Entwicklung sind weitere Erschwernisse.

Die Auswirkungen auf die Zulieferindustrie sind nicht kalkulierbar. Durch die Verbreitung von Elektromobilität, Car Connectivity und insgesamt der Digitalisierung des Endproduktes Mobilität aus den Händen der Fahrzeughersteller wird sich die Wertschöpfungskette unter den Zulieferern stark verändern. Der Anteil benötigter mechanischer Komponenten geht zurück. Der Anteil von digitalisierten, digitalisierungsfähigen oder softwarekompatiblen Produkten steigt. Das zwingt die Zulieferunternehmen zum Aufbau neuer Kompetenzen und Kooperationen. Insgesamt müssen neue Ertragsquellen etabliert, digitale Angebote bereitgestellt, Prozesse beschleunigt und effizienter gestaltet werden.

Lösung

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