Maschinen- und Anlagenbau

Unternehmen sollten ihren strategischen Fokus auf professionelle Servicedienstleistungen verlagern, denn Produkte sind zunehmend austauschbar.
Problem

Automatisierung, Innovation und Digitalisierung – Unternehmen aus den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau, Industriekomponentenhersteller und technische Händler müssen auf die rasanten Fortschritte reagieren. Die Smart Factory, Industrie 4.0-Anwendungen und B2B-Dienstleistungen werden zunehmend selbstverständlich.

Drei Aspekte dürften für den Maschinen-und Anlagenbau zentral sein:

(1) Es werden mehr flexible und skalierbare Prozessmodule benötigt. Nur so kann die steigende Produktvariantenzahl mit geringen Stückzahlen in der Produktion beherrschbar gemacht werden – und das mit Effizienz und maximaler Flexibilität.

(2) Die Fabrik der Zukunft setzt bei Unternehmen ein Höchstmaß an Offenheit voraus. Produkte und Services entstehen künftig in Supply Chain-Wertschöpfungsnetzen und in multilateralen Kooperationen. Unternehmensgrenzen werden dabei überschritten.

(3) Die Fabrik der Zukunft beruht auf Operational Excellence in allen Unternehmensbereichen. Das bedeutet auch: Datenqualität und die Prozesse über die gesamte Wertschöpfungskette spielen als Erfolgsfaktor für Unternehmen eine entscheidende Rolle.

Was B2B-Dienstleistungen angeht, verfügen viel zu wenige Unternehmen über eine zukunftsfähige Wachstumsstrategie. Sie setzen auf Effizienzsteigerung und vergessen dabei, dass man damit zwar Kosten sparen kann, Umsatz oder gar Gewinn aber noch lange nicht wachsen. Echtes Wachstum ist viel mehr als Effizienzsteigerung – vor allem, wenn es durch neue Produkte und Dienstleistungen entsteht, die in einem sich deutlich und schnell verändernden Marktumfeld noch zukunftsfähig sind. Es reicht nicht mehr aus, Maschinen, Systeme oder Produkte zu verkaufen. Die Verflechtung zwischen Produktion und hochwertigen Dienstleistungen wächst, aus reinen Industrieerzeugnissen entstehen wegen hoher Datenverfügbarkeit Smart Services.

Eine wesentliche, oft unbewältigte Herausforderung für Operational Excellence ist, dass in der täglichen Praxis des Maschinen- und Anlagenbaus lange Auftragsdurchlaufzeiten eher die Regel statt die Ausnahme sind. Für eine effiziente Auftragsabwicklung ist das reibungslose Zusammenspiel von Vertrieb, Entwicklung, Konstruktion, Einkauf, Produktion, Logistik und Service erforderlich, in der Praxis verfolgen diese Unternehmensbereiche jedoch teils konkurrierende Ziele. Nicht zuletzt werden auch digitale Technologien vielfach zu wenig genutzt.

Lösung

Unsere Expertise für Ihren Erfolg

Die Odgers Berndtson Industrie Practice und Berndtson Interim verfügen über fundierte, langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen bis hin zu System- und Komponentenlieferanten. Die Experten von Berndtson Interim unterstützen bei der Umsetzung von Optimierungsvorhaben im traditionellen Kerngeschäft. Unsere Experten lösen aber auch Aufgabenstellungen wie den Ausbau der Digitalisierung in der Wertschöpfungskette, die Entwicklung bzw. Umsetzung neuer B2B-Geschäftsmodelle (Ertragsquellen) oder die Steigerung der Operational Excellence im gesamten Unternehmen oder funktionalen Bereichen. Zu ihren Aufgaben gehören ebenso die Gestaltung bzw. Umsetzung des weltweiten Footprints oder Einführungen eines effektiven S&OP’s, die Optimierung der Logistik oder die Optimierung in der Qualität durch QM-Experten.

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